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Krimitage Bielefeld und Paderborn: tolle Spendenbilanz

28. Nov. 2025
Kategorie: News

Was für ein Abend! Die Benefiz-Lesung im Rahmen des KRIMITAGS des SYNDIKATS in Bielefeld-Jöllenbeck hätte stimmungsvoller kaum sein können.

Ein großartiges Publikum, das jede Nuance gespürt hat – die Spannung, die leisen Zwischentöne und natürlich den ganz besonderen Charme eines Krimiabends.

Und weil ein Krimi selten allein kommt, standen gleich vier  SYNDIKATS-Autorinnen auf der Bühne (v. l. n. r.): Meike Messal, Doris Oetting (die souverän durch den Abend führte), Kathrin Heinrichs und Heike Rommel. Sie alle sorgten dafür, dass das Publikum im Saal förmlich an ihren Lippen hing. Der Eintritt sowie die Spenden in Höhe von 450 €, gesammelt von den Helferinnen und Helfern der Jürmker Bücherstube, gehen in den kommenden Tagen an das Kinder- und Jugendhospiz Bielefeld. 

Beim Krimitag in Paderborn-Salzkotten waren Sven Koch und Maren Graf im Einsatz. Der Erlös des Abends in Höhe von 1600 € geht an die Speisekammer.

 Gruppenbild Bielefeld

 Krimitag Bielefeld: (v. l. n. r.): Meike Messal, Doris Oetting, Kathrin Heinrichs und Heike Rommel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Literaturpreis NRW Recklinghausen für Edith Niedieck

20. Nov. 2025
Kategorie: News
Der Literaturpreis NRW Recklinghausen geht an unser Mitglied Edith Niedieck. Die Kölner Autorin erhält die Auszeichnung für ihre Krimikurzgeschichte „Galileo“. Aus der Begründung der Jury: „Edith Niedieck hat eine Satire geschrieben, die mit ihren Wiederholungen und Ellipsen, mit ihrer lakonischen Sprache, mit ihren Andeutungen und der die Unschuld vom Lande spielenden Erzählerin Paula die Spannung bis zum Ende durchhält. Bitterböse, makaber. Das Ganze ist routiniert erzählt, geschickt aufgebaut und mit einer Pointe versehen, die überrascht und die Frage Paulas im Raume stehen lässt: ’Ich habe doch nichts Böses getan‘“. Herzlichen Glückwunsch!

Ehrenpreis der Interkulturellen Denkfabrik e. V. für Regula Venske

19. Nov. 2025
Kategorie: News
SYNDIKATS-Mitglied Regula Venske hat den Ehrenpreis der Interkulturellen Denkfabrik e. V. erhalten. Die Hamburger Schriftstellerin wurde gemeinsam mit dem in Köln lebenden Dokumentarfilmer Osman Okkan für ihr zivilgesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Venske war Generalsekretärin, später Präsidentin des PEN Deutschland und hat sich überdies als Mitglied des Board von PEN International, zuletzt als International Secretary, für die Freiheit des Wortes, Frieden und Völkerverständigung engagiert. „Die Auszeichnung, eine kleine Skulptur in Form eines Puzzlestücks, ist ein geniales Symbol dafür, dass wir nur gemeinsam etwas bewirken und bewegen können. Aber es darf auch kein noch so kleines Teil fehlen, wenn ein Ganzes entstehen soll", so die Preisträgerin. Wir gratulieren ganz herzlich! 

Anne-Goldmann-Stipendium: Anerkennungspreis für Hannah Essing

18. Nov. 2025
Kategorie: News
Das Autorinnen-Netzwerk HERland hat zum zweiten Mal das Anne-Goldmann-Stipendium ausgelobt.  Gesucht wurden Texte, die den Blick weiten, das Denken anregen, sich auch an Themen wagen, die nicht einfach sind und vom Leben handeln. Corinna Kraft erhält das mit 3000 € dotierte Stipendium für ihr aktuelles Romanprojekt Flecken. SYNDIKATS-Mitglied Hannah Essing wird für ihr Projekt Heimweh mit einem Anerkennungspreis in Höhe von 500 € ausgezeichnet. Aus der Begründung der Jury: „Mit stetig wachsender Spannung verdichtet die Autorin Fragen um soziale Mobilität, Umfeld und Erfolgsverheißungen zu einem zugstarken Thriller, der brandaktuelle Themen aufgreift (reaktionäre Rollenbilder, Vereinzelung, Korrumpierbarkeit durch Unsicherheit, Klasse). Die starke Personenzeichnung, die passionierte Kritik an Schubladendenken und die souverän und packend erzählte Story machen unbändig Lust aufs Weiterlesen.“ Wir gratulieren ganz herzlich!

Nachruf auf Karin Büchel

17. Nov. 2025
Kategorie: News

Ganz plötzlich bist Du nicht mehr da. Dabei gibt es doch noch so viele Geschichten, die Du zu erzählen hättest.

Karin Büchel 1959 „mitten im Pott“ in Gelsenkirchen geboren und dort mit dem Schalke-Gen infiziert, wuchs in Hennef an der Sieg auf. Das Studium der Erziehungswissenschaften brachte sie nach Augsburg und Bonn, wo sie mit ihrer Familie auf der „Schäl-Sick“ in Beuel lebte. Sie arbeitete mit körperlich und geistig behinderten Menschen.

Schon 1993 erschienen erste Geschichten von Karin im Beueler Blättchen. Diese Leidenschaft zu schreiben, entdeckte sie neu, als ihre Kinder erwachsen waren und sie begann auch Romane zu schreiben und zu veröffentlichen. Ihre Geschichten sind allesamt mit viel Lokalkolorit gespickt, Geschichten aus dem Leben, manchmal leicht, skurril, spannend und oft sehr humorvoll. Alle ihre Geschichten aber verrieten die Liebe zu den Menschen. Auch ihre Kriminalromane spielen in Bonn und der Umgebung und bei der Aufklärung der Verbrechen steht auch immer das Privatleben ihrer ErmittlerInnen im Fokus. Diese sind keine hochintelligenten Profiler oder verhärmte Einzelgänger, sondern sie sind wie du und ich. Aber auch schwierige Themen scheute sie nicht, etwa in dem Roman „Kein Tag ohne Luzie“ nach einer wahren Geschichte, die sie mit viel Feingefühl erzählt.

Karin liebte es, ihre Leidenschaft zu schreiben mit anderen zu teilen und sich zu vernetzen. Sie war langjähriges Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und im SYNDIKAT. Sie inspirierte ihre KollegInnen in vielen Schreibkursen. Und sie mochte es, auf Lesungen die Menschen zu unterhalten, sei es allein bei der Vorstellung ihrer Romane oder gemeinsam mit anderen, etwa bei einer Ladies Crime Night oder in der Literaturwerkstatt Hennef, deren langjähriges Mitglied sie ebenfalls war. Karin sprudelte auch hier voller Ideen. So begab sie sich mit ihrem zuletzt veröffentlichten Roman „Lieber Onkel Joe“ - einem Briefroman - auf wieder neue Wege.

Ihre Familie war ihr Lebensmittelpunkt. Es mag ein kleiner Trost sein, dass sie bei ihrer zweiten großen Liebe im Leben so plötzlich verstarb, nämlich kurz vor einer Lesung. Sie fehlt.

Video-Rückblick: das SYNDIKAT auf der Frankfurter Buchmesse. Jetzt reinschauen!

13. Nov. 2025
Kategorie: News
Ihr konntet bei der Frankfurter Buchmesse nicht vor Ort sein oder möchtet noch mal in Erinnerungen schwelgen? Dann haben wir was für euch. SYNDIKATS-Mitglied Lena Johannson hat in einem Video ihre Messe-Eindrücke festgehalten. Natürlich hat sie auch am Stand des SYNDIKATS haltgemacht (ab Minute 13:55) und tauscht sich mit dem Vorstand für Kommunikation, Klaus Maria Dechant, über die Ziele des Vereins aus. Außerdem erfahrt ihr, warum es sich unbedingt lohnt, vom 6. bis 9. Mai 2026 zur CRIMINALE nach Salzburg zu kommen. Hier gehts zum Video

GEMA siegt im Urheberrechtstreit mit Open AI

12. Nov. 2025
Kategorie: News

Atemlos von Helene Fischer, Männer von Herbert Grönemeyer, Über den Wolken von Reinhard Mey und In der Weihnachtsbäckerei von Rolf Zuckowski: Wir alle kennen diese Lieder. Chat GPT offenbar auch. Gegen die Nutzung dieser und anderer Texte zum Training des Large Language Models von ChatGPT hatte die GEMA geklagt. Nun hat das Landgericht München der Verwaltungsgesellschaft recht gegeben und urteilt, dass Open AI beim Betrieb seines KI-Chatbots ChatGPT die Urheberrechte von Liedtextern verletzt. „Sowohl durch die Memorisierung in den Sprachmodellen als auch durch die Wiedergabe der Liedtexte in den Outputs des Chatbots lägen Eingriffe in die urheberrechtlichen Verwertungsrechte vor“, so das Landgericht. Open AI wurd zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt und muss es zukünftig unterlassen, die Liedtexte zu speichern und in seinen Modellen auszugeben. Zudem sollen Informationen über die Nutzung und damit erzielte Erträge bekanntgegeben werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Booker Prize geht an David Szalay

11. Nov. 2025
Kategorie: News
David Szalay erhält den diesjährigen Booker Prize für seinen Roman „Was nicht gesagt werden kann“ (Originaltitel: „Flesh“). Szalay erzählt darin die Geschichte des Arbeitersohns István, dessen Lebensweg ihn vom Plattenbau in Ungarn über den Militärdienst bis nach London führt, wo er schließlich für die wohlhabende Oberschicht arbeitet. Dabei greift der 51-jährige Autor Themen wie Männlichkeit, Klasse, Migration, Trauma, Sex und Macht auf. Die Jury betont, das Werk „konzentriert sich auf einen Mann aus der Arbeiterklasse, der normalerweise nicht viel Beachtung findet“ und lade „zum Blick hinter die Fassade“ ein. Der Booker Prize ist mit 50.000 Pfund (rund 57.000 Euro) dotiert.

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