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News

Neuer Modetrend: Buch statt Handtasche

17. Aug. 2026
Kategorie: News
Handtasche war gestern. Wer modisch informiert ist, trägt jetzt ein Buch mit sich. In diesem Herbst ist das gedruckte Buch das Trend-Accessoire der Saison. „Literary Chic“ heißt die Verbindung aus Mode und Literatur. Befeuert wird der Trend von Sängerinnen, Schauspielerinnen und Models, die Buchclubs gründen. Lesen ist vom stillen Hobby zum Lifestyle avanciert.  Mode-Tipp der Redaktion: Wir empfehlen zum SYNDIKATS-Krimi ein Outfit in Schwarz oder Blutrot. 

Thriller-Experiment: Schreiben und Vermarkten komplett mit KI

11. Aug. 2026
Kategorie: News
Welche Rolle kann und soll KI im Schreibprozess übernehmen? Diese Frage hat sich die Autorin, Lektorin und Schreibcoach Janet Zentel gestellt und dazu ein Experiment gestartet. Sie ließ nach eigenen Angaben ihren Thriller „Die zweite Stimme“ komplett von der künstlichen Intelligenz erstellen und vermarkten. Vom Romantext über Lektorat, Korrektorat, Buchsatz, der Covergestaltung bis zur Veröffentlichung auf Amazon. Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse lest ihr hier. 

EU-Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte

03. Aug. 2026
Kategorie: News
Seit dem 2. August müssen KI-Inhalte „soweit technisch machbar” in der Europäischen Union gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnung soll sowohl sichtbar für Menschen als auch maschinenlesbar sein. Wie ist diese Vorgabe technisch umsetzbar? Ist ein unsichtbares Wasserzeichen die Lösung? Dieser Frage geht ein Beitrag der Tagesschau nach. Hier erfahrt ihr mehr. 

Kurd-Laßwitz-Stipendium der Residenzstadt Gotha 2027 Jetzt bewerben!

16. Juli 2026
Kategorie: News
Die Residenzstadt Gotha vergibt erneut das Kurd-Laßwitz-Stipendium für einen Zeitraum von maximal sechs Monaten. Der Präsenzzeitraum kann innerhalb des Jahres frei gewählt werden. Die von der Jury unter Ausschluss des Rechtsweges ausgewählte Persönlichkeit erhält einen Betrag in Höhe von insgesamt 5.000,00 Euro, der in sechs monatlichen Teilbeträgen ausgezahlt wird.

Die Residenzstadt Gotha gewährt der Stipendiatin/dem Stipendiaten den Aufenthalt in der möblierten „Kurd-Laßwitz-Wohnung“. Diese wird für die Zeit des Stipendiums kostenlos bereitgestellt und enthält die notwendigen Medienausstattungen (PC, Internet-Anschluss). Es wird vorausgesetzt, dass die Stipendiatin/der Stipendiat für die Zeit ihres/seines Stipendiums die Wohnung als Wohn- und Arbeitssitz wählt.

Bewerben können sich SchriftstellerInnen deutscher Sprache, die bereits mindestens ein eigenständiges Werk veröffentlicht haben, einschlägige Erfahrungen in der Publizierung von Texten vorweisen können und die sich durch ihre künstlerische Eigenständigkeit, Originalität und Authentizität auszeichnen sowie zur sprachlichen und ästhetischen Auseinandersetzung mit aktuellen Problemen und Auffassungen beitragen. Dabei ist die „Einbindung regionaler, ortsspezifischer und historischer Themen in den gesamtgesellschaftlichen Kontext“ sehr erwünscht. 

Die Bewerbungen sind bis 31.08.2026 an die Stadtverwaltung Gotha, Haupt- und Personalamt, Postfach 10 02 02, 99852 Gotha zu richten. Gebeten wird um die Einsendung eines Motivationsschreibens, einer unveröffentlichten Textprobe (maximal 20 A4-Seiten), eines Lebenslaufes mit Lichtbild sowie einer Bibliographie. Eine Zurücksendung von Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Der Bewerbung ist unbedingt die unterschriebene Einwilligungserklärung der Stadtverwaltung Gotha zur Erhebung von personenbezogenen Daten beizufügen. Die Entscheidung über die Vergabe des „Kurd-Laßwitz-Stipendiums“ wird durch den Oberbürgermeister am 25.10.2026 bekannt gegeben.

Nachruf auf Marie-Christin Fuchs

10. Juli 2026
Kategorie: News

Nachruf auf unsere liebe Freundin und Kollegin

Marie-Christin Fuchs

die am 6. Juli 2026 nach schwerer Krankheit im Alter von nur 47 Jahren verstorben ist.

Marie hat ihren Beruf als Autorin mit Hingabe, Leidenschaft und Erfolg ausgeübt. Ihr großes Herz für ihre Mitmenschen hat sich in ihren liebevoll angelegten Figuren widergespiegelt. Ihre unbändige Energie beim Arbeiten war beispiellos. „Das Wort Schreibmaschine bekommt eine ganz neue Bedeutung“, scherzte einmal eine Kollegin, als wir alle zusammen im Schreibretreat waren und Maries Finger stundenlang ohne Unterlass über die Tastatur flogen, während wir anderen des Öfteren tatenlos aus dem Fenster guckten. So hat sie es geschafft, drei erfolgreiche, parallel erscheinende Krimireihen beim Aufbau Verlag zu veröffentlichen – unter ihrem Klarnamen und unter den Pseudonymen Mary Ann Fox und Molly Flanaghan.

Für Maries Fans gibt es nun keine Abenteuer der zauberhaften Gärtnerin Mags Blake in Cornwall mehr, und in Fiona O`Connors Bed and breakfast wird es still bleiben.

Als ausgewiesene Cosy-Crime-Expertin hat Marie zudem Schreib-Seminare an der Bundesakademie Wolfenbüttel und der Hamburger Volkshochschule gegeben. Sie war Mitglied im Hamburger writers’ room, im SYNDIKAT und bei den Mörderischen Schwestern.

Eines der letzten beruflichen Highlights war für Marie die Mitherausgeberschaft an der Kurzkrimi-Anthologie „Ein Huhn, ein Mord“, bei deren Entstehung viel gearbeitet, aber vor allem gelacht und Unmengen ihres geliebten Käsekuchens verdrückt wurden.

Ihre jüngste Krimireihe um Lotte Hansen, die in der Seniorenresidenz „Schloss Bucheneck“ ermittelt, hat Marie all den starken und wunderbaren alten Frauen in ihrem Leben gewidmet. Im Privaten und in ihren Büchern hatte sie einen sehr liebevollen Blick auf das Altsein und das Altwerden. Etwas, das ihr selbst leider nicht vergönnt war.

Wir sind unendlich traurig, sie gehen lassen zu müssen, und unsere Gedanken, unser Mitgefühl und unser Beileid sind bei ihrem kleinen Sohn, ihrem Ehemann und allen, die sie geliebt haben.

Wunderbare Marie, du bleibst für immer in unseren Herzen – als liebe Freundin, als wertgeschätzte Kollegin, als Inspiration.

Möge der Ort, an dem du jetzt bist, reich sein an Frieden, Licht und Blumen.

Heike Denzau und Anke Küpper

Georg-Büchner-Preis für Christine Wunnicke

10. Juli 2026
Kategorie: News
Der Georg-Büchner-Preis geht in diesem Jahr an Christine Wunnicke. Aus der Begründung der Jury: „Christine Wunnickes brillante Kunst macht im vermeintlich Historischen das Fiktionale sichtbar und ermöglicht so einen entlarvenden Blick auf die europäische Wissenschafts- und Kolonialgeschichte, ohne dabei die Empathie für ihre Figuren zu verleugnen. Wie nur selten vereinen sich in diesen Romanen, getragen von subtilem Sprachwitz und dem Verzicht auf Selbstreferenz, das Unterhaltende und die anspruchsvolle Reflexion auf so großartige wie diskrete Weise.” Die Auszeichnung wird von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung vergeben. Der bedeutendste Literaturpreis im deutschen Sprachraum ist mit 50.000 Euro dotiert.

StadtschreiberIn 2027 für Dortmund: jetzt bewerben!

07. Juli 2026
Kategorie: News
Die Stadt Dortmund sucht einen Stadtbeschreiber oder eine Stadtbeschreiberin. Deutschsprachige AutorInnen sind eingeladen, sich jetzt zu bewerben, um im Folgejahr sechs Monate (Mai bis Oktober) in Dortmund zu leben und zu arbeiten. Themenschwerpunkte des Stipendiums sind städtische Wandlungsprozesse, Neue Urbanität und die damit verbundenen gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche.

Die Ausschreibung richtet sich an AutorInnen, die sich in literarischer Form mit eben dieser Transformation des Urbanen, ihren Mentalitätsverschiebungen und Werten im Wandel auseinandersetzen wollen.  

Das Stipendium wird vom Kulturbüro Dortmund in enger Kooperation mit dem Literaturhaus Dortmund vergeben. Bewerbungen sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich. Hier erfahrt ihr die Details

Regina Schleheck gewinnt Bachmann-Literaturwettbewerb des VS NRW

02. Juli 2026
Kategorie: News
Regina Schleheck gewinnt den ersten Preis beim Bachmann-Literaturwettbewerb des Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in NRW (VS NRW). Der Verband hatte den Kurzprosa-Wettbewerb anlässlich des 100. Geburtstages von Ingeborg Bachmann ausgeschrieben. Gefragt waren literarische Texte, die sich mit Bachmanns Leben und Werk oder dem Motiv „Jemand, der ich einmal war“ auseinandersetzen. Regina Schleheck erhält die Auszeichnung für ihren Text „Wolken-Bimbam“. In der Begründung der Jury heißt es: „Hier finden sich zahlreiche Anspielungen auf ‘Malina‘ und ′Die gestundete Zeit′ sowie Celans ′Todesfuge′, Bezüge zu Bachmanns Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, Themen wie Sprachlosigkeit und weibliche Identität sowie mythologische und biblische Andeutungen." Mit seinen Klangassoziationen und poetisch bewusst gesetzten Worten sowie zahlreichen Querverweisen werde der Text zu einer eindrücklichen Hommage auf Ingeborg Bachmann. Wir gratulieren unserem Mitglied ganz herzlich!

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