Nach Verdun
Horst Bosetzky

Jaron Verlag

Taschenbuch

ISBN 978-3-8977-3585-9
2., Aufl.

7,95 € [D], 8,20 € [A]
Sommer 1916: Die Folgen des Ersten Weltkrieges sind in der Reichshauptstadt immer deutlicher zu spüren – die Bevölkerung leidet Hunger, und beinahe täglich kehren Soldaten traumatisiert und schwer verwundet von der Front zurück. Immer lauter werden die Stimmen gegen den Krieg. In Berlin kommt es nacheinander zu zwei rätselhaften Morden, bei denen der Kolonialwarenhändler Erich Röddelin sowie der Oberleutnant und Fabrikdirektor Arndt von Zabelsdorff getötet werden – jeweils mit einer Handgranate. Doch Kommissar Hermann Kappe kommen Zweifel, ob der Geständige wirklich der Täter ist …
Horst Bosetzky

Horst Bosetzky

1938-2018

Nicht allein diesem ominösen Kürzel -ky und dem werbewirk- samen Versteckspiel, das mit ihm jahrelang getrieben wurde, verdankt der Berliner Soziologieprofessor Dr. Horst Bosetzky seine überaus große Popularität. Mit seinen ersten beiden Romanen „Zu einem Mord gehören zwei” (1971) und „Einer von uns beiden” (1972) erschien auch die Ahnung von etwas Neuem in der deutschen Kriminalliteratur.

-ky wurde geradezu zum Inbegriff des „Sozio-Krimis”, der die Leichen nicht zur gefälligen Abendunterhaltung liefert, sondern mit ihnen ausdrücklich aufklärerische Absichten verbindet.