Freitag, 12. April 2019

Preisverdächtig!

Talks und Lesungen mit den Nominierten für die Friedrich-Glauser-Preise und den Hansjörg-Martin-Preis 2019

Uhrzeit: 20:00 - 22:00 Uhr

Couven-Museum
Hühnermarkt 17
52062 Aachen

Benannt nach den Krimiautoren Friedrich Glauser und Hansjörg Martin, gelten die Preise des Syndikats als die wohl wichtigsten Auszeichnungen für deutschsprachige Kriminalliteratur. Verliehen werden die Preise in den Sparten Kinder- und Jugendkrimi, Kurzkrimi, Debüt und in der Königsdisziplin Roman. Bei vier Veranstaltungen werden die Nominierten dem Publikum vorgestellt. Zwei im Couven Museum und zwei im Alten Kurhaus, jeweils um 18:00 und um 20:00 Uhr.

Alle Nominierten unter www.das-syndikat.com/krimipreise/krimipreise-der-autoren.html

Es lesen:

Till Raether aus "Unter Wasser" (Roman)
June Perry aus "White Maze" (Kinder- und Jugendkrimi)
Christof Weigold aus "Der Mann, der nicht mitspielt" (Romandebüt)
Reinhard Jahn/Walter Wehner aus "An Tagen wie diesen" (Kurzkrimi)

Moderation: Elke Pistor

Anmeldung unter kulturservice@mail.aachen.de

Elke Pistor

Elke Pistor wurde 1967 geboren, ist verheiratet, hat zwei Kinder, drei Katzen und zahllose rote Accessoires. Sie liebt gute Freude, gutes Essen und gute Bücher und hasst Fanatiker jeglicher Couleur, Intoleranz und Ungerechtigkeit. Andere mögen an ihr ihren rheinländischen Humor, ihre Loyalität, Zuverlässigkeit und Selbstironie. 2011 fand sich ihr Name auf der Short-List zum "NordMordAward", 2014 erhielt sie das Töwerland-Stipendium, 2015 wurde sie für den Friedrich-Glauser-Preis in der Kategorie Kurzkrimi nominiert. Im Jahr 2012 war sie Jurymitglied für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Debüt und 2013 Juryorganisation. Zudem wurde sie 2016 zum dritten Mal in Folge in die Jury des Jacques-Berndorf-Preis (Eifel-Krimi-Förderpreis) berufen. 2014 wurde sie zur Sprecherin des Syndikats gewählt und leitete bis 2016 die Geschäftsstelle. Mehr über Elke PIstor finden Sie unter:

Elke Pistor

Walter Wehner

Geboren in Werdohl, wuchs in Essen auf, lebt im nordwestlichen Teil des Sauerlandes in Iserlohn. Promovierter Germanist und Kunsthistoriker, hat langjährige Buchhandels- und kurzfristige Universitätstätigkeiten hinter sich und ist seit mehreren Jahren Abteilungsleiter für Gesellschaft und Kulturelle Bildung an der Volkshochschule Essen. Verheiratet, zwei Töchter, vier Enkelkinder. Schreibt Gedichte und Prosa, Hörspiele und Theaterstücke, sowie gelegentlich Fachliteratur. Betreibt ein umfangreiches Lyrikarchiv mit derzeit rund 5.000 Ausgaben sowie eine Webseite zum Thema Robinsonaden. Gemeinsame Veröffentlichungen mit H.P. Karr von Krimis in allen Variationen.

Walter Wehner

Christof Weigold

 

Christof Weigold wurde 1966 in Mannheim geboren. Sein Theaterstück „Links der Isar“, mit 19 geschrieben, wurde 1988 im Rahmen des „Münchner Autorentheater-Wettbewerbs“ in der Black Box des Gasteig uraufgeführt (Jury u.a.: Tankred Dorst, Hans-Joachim Ruckhäberle). Von 1990 an veröffentlichte er zahlreiche Satiren für „Die letzte Seite am Wochenende“ der „Süddeutschen Zeitung“. Er arbeitete in Filmproduktionen und wandte sich der Arbeit als Drehbuchautor zu. 1996 ging er nach Köln, wo er bis 1999 als fester Autor an rund 600 Sendungen der „Harald Schmidt-Show“ mitwirkte und dafür auch häufig als Darsteller vor der Kamera stand. Seit 2000 arbeitet er als freier Drehbuchautor für Film und Fernsehen und zog wieder nach München.

Weigold schrieb die Bücher für Fernsehfilme („Meine Hochzeit ohne mich“, „Ich bin ein Berliner“) sowie diverse Drehbücher für Kinoprojekte, meistens Komödien.

Nach jahrelanger Vorarbeit realisierte Weigold ab 2015 sein erstes Romanprojekt „Der Mann, der nicht mitspielt“, einen historischen Krimi um den deutschen Privatdetektiv Hardy Engel im Hollywood der Zwanziger Jahre, konzipiert als Auftakt einer Reihe, im Stil des „Krimi noir“.

Engel, ein gescheiterter Schauspieler, gerät in authentische Skandale und Mordfälle der Stummfilmzeit, gleichzeitig zeichnet die Reihe ein Sittenbild des damaligen Hollywoods, das sich gerade erst von einem staubigen Dorf zur Filmmetropole wandelt. Das erste Buch behandelt den Skandal um Starkomiker Fatty Arbuckle – angeblich verantwortlich für den Tod eines Starlets auf einer wilden Party - , der Hollywood 1921 an den Abgrund brachte und zu einem grundlegenden Wandel zwang. 

„Der Mann, der nicht mitspielt“ wurde im Februar 2018 im Verlag Kiepenheuer & Witsch veröffentlicht. Im Frühjahr 2019 folgt der zweite Band der Reihe, in dem es Detektiv Hardy Engel im Hollywood des Jahres 1922 mit dem mysteriösen Mordfall des Regisseurs William Desmond Taylor zu tun bekommt. Weitere Bände sind in Planung.

Die Buchpremiere seines ersten Romans am 22. März 2018 auf dem Krimifestival München fiel auf den Tag genau zusammen mit Weigolds 30jährigem Bühnenjubiläum - dem Datum der Uraufführung seines ersten Theaterstücks 1988.

Christof Weigold spielte auch als Schauspieler in einer Nebenrolle in Alexander Adolphs BR-Film „Der große Rudolph“ über den Modezar Moshammer im München des Jahres 1983, der 2018 auf dem Filmfest München Premiere hat.

Er lebt in München-Schwabing.

Christof Weigold
© 2018 Gerald von Foris