Dir werd\
Cornelia Schmitz

Dir werd' ich helfen

Januar 2018
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Wie hatte die Dame der Arbeitsagentur gesagt? »Sie brauchen einen Rahmen, endlich eine sinnstiftende Tätigkeit, Frau Sudfeldt, eine Tagesstruktur. Das wird ihnen ganz sicher helfen, mit der Erkrankung besser klarzukommen. Sie werden sehen, wie hilfreich das ist.« 

Als Ergebnis dieser Unterhaltung findet Eli sich in einer Werkstatt für behinderte Menschen wieder, in ihren Augen keine geeignete Maßnahme, um ihr schon lang anhaltendes Stimmungstief zu beheben. Sie vermisst nicht nur die »rosarote Brille der Manie«, die kommunikativen Typen aus der Psychiatrie und ihren Liebsten, den Journalisten Martin Regener, sondern eine komplexe Aufgabe zur Belebung ihrer Lebensgeister. Doch dann geschieht ein rätselhafter Todesfall. Und alles wird gut. Jedenfalls besser.

Eli Sudfeldt, die Heldin aus dem ersten Band »Betreutes Sterben«, hat es in eine Werkstatt verschlagen: Ein spannender Krimi und humorvoller Bericht aus dem Milieu der Behinderten-Werkstätten, der Erfahrungswissen und Kritik am psychiatrischen Versorgungssystem mit spitzer Feder und augenzwinkernder Selbstironie kombiniert. Eli Sudfeldt hat das Zeug zur Serienheldin!

Cornelia Schmitz

Cornelia Schmitz

Cornelia Schmitz, geboren 1960, schreibt unter Pseudonym. Sie ist Übersetzerin und hat ihr turbulentes Leben bisher in Köln verbracht.

Ihr erster Roman „Betreutes Sterben“ erschien 2017. Der zweite Band mit dem Titel „Dir werd‘ ich helfen“ wird im Frühjahr 2018 herauskommen und setzt die Reihe um die muntere Protagonistin Eli Sudfeldt fort.

Beide Bücher spielen in Psychiatrie- und Werkstattumgebung. Schmitz hat auf verschiedene Weise Erfahrungen mit der Psychiatrie gemacht, auch als Patientin. Ihr diesbezügliches Motto lautet:
»This is the nuthouse. You make it here, you make it anywhere«.

 

»Politisch korrekt heißt die geschlossene Abteilung der Psychiatrie jetzt ›geschütze Abteilung‹ und genau dort spielt dieser Krimi. Basierend auf autobiografischen Erfahrungen der ... Autorin werden hier witzig und rasant diverse klinische Charaktere literarisch geschildert, und augenzwinkernd entwickelt sich ein flotter Plot rund um dubiose Vorgänge auf der Station.«
Judith Fischer, Weiberdiwan

»Die Autorin weist sich in ihren stilsicheren Milieu-Beschreibungen als Kennerin der Szene aus. Schmitz macht sich die spezielle Situation auf einer Geschlossenen mit den dort Untergebrachten zunutze, um ein Verwirrspiel zu kreieren, bei dem die Frage nach Wahn und Wahrheit bis zum ›Tatort‹-reifen Finale für Spannung sorgt.«
Thomas R. Müller, Soziale Psychiatrie